Tagesleistung: 34km und 24km

Anmerkung ich habe den Text erst am 21.8. geschrieben.

Tag 28:

Am 28. Tag, nach 4 Wochen wollte ich nach Kronach kommen. Nachdem mir mein linker Fuß gestern etwas weh getan hat, war es heute besser. Zumindest am Anfang. Ich bin früh in Elbersreuth gestartet und bin über Köstenhof und Reichenbach bis Oberehesberg den Frankenweg entlang gelaufen. Der Frankenweg war, nach wie vor, sehr gut markiert und auch die Wegeauswahl war überwiegend gut, mit vielen Passagen die auf Waldboden führten. In Oberehesberg habe ich mein Wasser bei Anwohnern aufgefüllt. Einige Kilometer später in Mittelberg bin ich eingekehrt und habe mir, um mich zu motivieren, eine Brotzeit gegönnt. Ein andere Gast, der meinen großen Rucksack sah, sprach mich an, ob ich noch etwas größeres vorhabe. Ich erzählte kurz von meinen über 800 Kilometer die ich bis jetzt gelaufen war und hatte gleich vier Zuhörer:innen. Weiter ging es auf die Radspitze, wo ich den Radspitzturm bestieg.

Einige Kilometer später in Zeyern musste ich eine Umleitung von ca. einem Kilometer nehmen, da dort gerade eine Umgehungstraße gebaut wird und daher der Frankenweg nicht wie vor drei Jahren verlaufen konnte. Als ich mit der Umleitung fertig war und zwei Personen über die Rodach kamen, hab ich sie gefragt ob sie aus Zeyern kommen. Das verneinten sie, meinten aber, dass es kein Problem ist durch die Baustelle zu laufen, der Weg ist noch intakt. Naja Pech gehabt.

In Ober-/ Unterrodach habe ich den Frankenweg verkürzt, dort geht nämlich der Weg den Berg runter und in den Ort hinein, parallel dazu wieder raus. Ziemlich sinnfrei, höchsten man will zum Bäcker aber ich bin einfach ein paar Meter weiter gerade aus gelaufen und war auf dem herausführenden Weg. Kurze Zeit später war ich an der Festung Rosenberg und habe ein paar Fotos gemacht. Nachdem ich mich mit meinem Bruder getroffen hatte, der auf dem Kronacher Freischießen war, sind wir zusammen zu seiner Wohnung gelaufen und ich habe noch einen ruhigen Abend verbracht.

Tag 29:

Am 29. Tag habe ich mir sogar saubere Socken und Unterwäsche gegönnt, diese hatte ich für Notfälle, falls ich nass werde noch dabei und am letzten Tag wäre es Verschwendung gewesen, diese nicht anzuziehen. Immer einen Besuch wert ist der Lucas-Cranach-Turm, an dem ich auf dem Weg Richtung Weißenbrunn passierte. Er bietet einen wunderbaren Ausblick in Richtung Küps und auch mein finales Ziel Burkersdorf war sichtbar. In Weißenbrunn habe ich Mittags zwei Stück Kuchen gegessen bevor es zum letzten Aufstieg ging. An einem alten Steinbruch vorbei ging es den Berg hoch, dann habe ich den Frankenweg verlassen um Richtung Burkersdorf zu laufen. Auf dem Weg dorthin wollte ich über die 7-Fuhren laufen die am Reinberg im Wald sind, dort treffen sieben Wege aufeinander. Zuletz war ich vielleicht vor 15 Jahren dort. Leider hatte ich mir das im GPS-Gerät nicht markiert, den als ich an den 7-Fuhren war habe ich diese nicht erkannt, da dort ein Windrad des Windparks Hain-Ost steht. Ich hatte dort sogar kurz Pause gemacht. Über die Kalte Staute ging es weiter in Richtung Burkersdorf. Da ich ein gutes Foto vom Orstschild haben wollte, hatte ich mich entschieden um Burkersdorf herumzulaufen und den Ortsausgang Richtung Küps zu benutzen. Als ich ankam haben mich meine Eltern mich mit einem Banner überrascht. Das war super!

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