Ich merke das Jetlag immer noch. Ich war gestern Abend schon in Planetarium Sau müde und bin im Hostel sofort, kurz nach Viertel 11, eingeschlafen. Allerdings war ich vor 6 wieder wach.Über Mittag war ich für 3h im Auckland War Museum. Da gibt’s neben ersten und zweiten Weltkrieg auch ausgestopfte Tiere, Dinosaurierknochen, Maorikultur, Geologie oder neuseeländische Geschichte. Als ich 2014 in Neuseeland war, habe ich dort fast den ganzen Tag verbracht und auch jetzt bin ich wieder begeistert vom Museumskonzept, das viel zum Anfassen und ausprobieren bietet. Das Highlight ist sicherlich die 10 minütige Show im Tsunamisimulator, bei dem man in einem Wohnzimmer sitzt und ein Tsunami, aufgrund eines Vulkanausbruchs im Meer vor Auckland, einem keine Überlebenschance lässt. Nachmittags bin ich wieder ins Hostel und hab mir einen ruhigen Nachmittag mit lesen und Podcast hören gemacht.
Dann ging es zum Flughafen, diesmal ohne Probleme, nach 2h bin in Invercargill angekommen. Ich bin ja starker Pollenallergiker und habe schon seitdem ich hier bin Husten, ich vermute Mal, das es eine Allergie ist, da sich das auch auf meine Lunge legt, wie bei leichtem Asthma. Nach 2h Flug waren zudem die Beschwerden weg. Medikamente habe ich dabei und werde ich in den nächsten Tagen auch nehmen. Dass meiste lässt sich hier auch ohne Probleme nachkaufen. Ich laufe mit knallroten Trailrunnig Schuhen. Das hat sich jetzt schon ausgezahlt. Am Flughafen in Invercargill gibt es keinen Bus oder Shuttle in den Ort, ich wollte ein Taxi nehmen, allerdings waren diese alle schon gefüllt. Daher habe ich mir gedacht ich kann ja notfalls auch laufen und jeder der vom Flughafen wegfährt, fährt in die Stadt. Also Daumen raus. Die meisten Autos waren gut besetzt, es hielt dann das Ehepaar, neben denen ich im Flieger saß, die meinten, dass sie mich anhand der roten Schuhe erkannten. Statt 40 Minuten und 3 km laufen, war ich dann in 5 Minuten am Hostel. Jetzt bin ich im Hostel habe in meinem Einzelzimmer alles ausgebreitet und packe meinen Rucksack für morgen bei dem ich ca. 35 km vom Startpunkt des Te Araroa Trails in Bluff zurück zum Hostel laufe. Das hat den großen Vorteil, dass ich nur allernötigste mitnehmen muss. Die 35 Kilometer sind für den ersten Tag aber eigentlich zu viel. Besser wäre es langsamer angehen zu können. Das Hostel, die Tuatara Lodge, ist günstig aber ein richtiges Loch, da wurde bis auf die elektronischen Türschlüssel seit Jahren kein Cent mehr investiert.

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