Tagesleistung 27km Endpunkt KM2914 Heute ging es von Riverton nach Colac Bay und weiter in den Long Wood Forrest.Früh beim Packen ist mir dann aufgefallen, dass meine tupperdose mit Gaskocher und Gaskartusche nicht da ist, die liegen wohl noch in Invercargill im Hostel. Blöd gelaufen, allerdings hatte ich eh damit geliebäugelt, stoveless zu laufen, also ohne Kocher. Eine Tupperdose kann ich in Te Anau nachkaufen, darin setze ich immer mein kaltes essen, wie Couscous, an. Jetzt nehme ich halt nen ziplockbeutel. Das erste Hälfte des Wegs von Riverton nach Colac Bay hatte spektakuläre Ausblicke zu bieten und war von der Schwierigkeit nur ein Vorgeschmack auf den Longwood Forrest. Es ging hoch und runter mit kleineren Kraxeleien. Mehrfach mussten Viehzäuhne überschritten werden. Ich bin nur sehr langsam voran. Das zweite Stück war leichter, zumindest wenn man direkt am Strand gelaufen ist, den dort ist man immer wieder in den Kies eingesunken was das  Vorwärtskommen stark behinderte. Auf dem weg fiel mir dann auf, dass sie Metalspitze meines einen Wanderstock fehlt. Na toll.
Weg nach Colac Bay
In Colac Bay hab ich gleich mal eine längere Pause gemacht und in der hiesigen Gaststätte einen vegetarischen Burger mit Pommes verputz.
Mittagessen
Dann bin ich nach 5 Kilometern Road Walking in den Longwood Forrest eingebogen. Da ging es an einer Art Kanal entlang, den Goldgräber bis in die 50er noch benutz haben sollen. Der Weg war besser als die Meldung anderer wanderer erwarten ließen. Allerdings war der Weg teilweise total zugewuchert.
Wo ist der Weg?
Es war sehr schwer im Wald einen geraden, nicht feuchten und ausreichend großen Zeltplatz zu finden. Irgendwann gegen 19 Uhr wurde ich dann fündig. Heute schlafe ich direkt auf dem Weg.
Unter und Über Bäume klettern
Dann nach dem zelt aufbauen Wasser filtern, dabei bekommt der Schmutzwassersack ein kleines Loch. Ich habe extra einen neuen mitgenommen, naja in Te Anau in der Bounce Box ist noch Ersatz. So ein Pech auch, das ist mir noch nie passiert, im Internet schimpfen manche über die Wassersäcke, ich kann jetzt auch mitschimpfen. Eventuell muss ich daher bei der nächsten Straße zu einen Supermarkt trampen, normale PET Flaschen eignen sich auch, zwar nicht so gut, als Schmutzwasserflasche. Meine Laune ist trotz allem gut, das Wetter ist super und es macht mir voll viel Spaß hier durch die Gegend zu laufen. Heute Nacht wird meine erste Nacht im Zelt, da schlafe ich im Normalfall immer nicht so gut.

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