Tagesleistung: 20km

Endpunkt: KM2796

Yeah über 200 Kilometer sind schon geschafft!

Gestern Abend wäre ich ohne Fliegenschutz im Innenzelt von dem hunderten Sandflies die zwischen Innen- und Außenzelt auf mich warteten bestimmt aufgefressen worden. Das war schon extrem. Daher habe ich heute früh alles im Zelt soweit zusammengepackt und dadurch vergessen ein Bild des Zeltes zu machen. Gegen halb 9 bin ich losgekommen, einige hundert Meter hinter mir sah ich das die beiden anderen Northbounder gezeltet haben und gerade ihre Sachen zusammen packten. Ich hab sie allerdings den ganzen Tag nicht mehr gesehen und anscheinend sind sie heute auch nicht so weit wie ich gelaufen.

Der Weg

Gleich am Morgen habe ich einen 1024m hohen Berg bestiegen. Der Name ist mir nicht bekannt. Beim Aufstieg war richtig kraxeln angesagt.
Oben war eine tolle Aussicht auf die umliegenden Berge die noch höher waren. Der Abstieg führte dann durch einen Wald, dessen Bäume uralt aussahen.

Spektakuläre Ausblicke

Gegen Mittag war ich bei der Lower Wairaki Hütte. Dort war aber aufgrund der unzähligen Sandflies keine Pause möglich. Daher weiter, einen Fluss überquert, Wasser gefiltert und quer durch den Wald. Am Ende hab ich noch etwas Musik gehört um mich zu motivieren, ein uraltes Terrorgruppe Album, wahnsinn was ich so mit 15 gehört hab.
Gegen 19 Uhr bin ich an der Aparima Hut angekommen, nachdem ich kurz vor der Hütte noch eine wackelige Hängebrücke überqueren musste. Dort waren zwei Southbounder und ein Northbounder, den Northbounder verstehe ich allerdings kaum, da er sehr leise redet und starken Akzent hat

Aparima Hut
Eine klapprige Hängebrücke kurz vor der Aparima Hut

Heute ist daher Premiere, ich schlafe das erste Mal in einer Hütte. Mäuse gibt es auch, ich hab daher sowohl mein Gepäck als auch mein Essen aufgehangen. Die Sandflies draußen sind auch unerträglich.

Auch heute war ich wieder sehr lange unterwegs, habe allerdings kaum Kilometer geschafft. Dieses sich durch den Wald schlagen ist einfach ziemlich zeitraubend.

Auch kleinere Flüsse müssen überquert werden

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.