Tagesleistung: 33km

Die erste Nacht draußen zu schlafen ist meist durchwachsen. Auch heute Nacht war es so. Wirklich schön war vor dem Schlafen der Sternenhimmel, hier in der Rhön ist ein Lichtschutzgebiet, mit wenig Lichtverschmutzung.

Insgesamt 21 Hochrhöner-Wanderer sind mir heute entgegengekommen, teilweise mit Zelt und teilweise mit sehr wenig Gepäck, was darauf hindeutet, dass sie einen Gepäcktransport Service in Anspruch genommen haben.

Blick in die Rhön

Ich musste immer wieder längere Pausen machen, da es verdammt heiß war. Im Gegensatz zu gestern ging es kaum durch den Wald, viele Stellen verlief der Wald über Felder und Wiesen. Auch meinem alten Freund dem Kolonnenweg, der entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenzen verläuft bin ich begegnet. Zum Glück durfte ich ihn nach nur 200 Meter wieder verlassen. Nachdem ich im letzten Jahr zwei Tage auf ihn laufen durfte, hält sich meine Begeisterung für ihn in Grenzen.

Weite offene Flächen laden zum schwitzen ein.

Rein landschaftlich hielten sich die Highlights in Grenzen. Es ging immer hoch und danach wieder runter. Am späten Nachmittag bin ich in Tann angekommen. Dort gab es einen kleinen Supermarkt und eine Pizzaria. Dort habe ich daher den Abend verbracht und bin final noch 4 Kilometern und 400 Höhenmeter auf den Habelberg gelaufen. In der Nähe eines kleinen Unterstandes habe ich gegen 20 Uhr mein Zelt aufgeschlagen. Morgen lasse ich es ruhiger angehen.

Etwas ärgerlich war, das ich dachte ich hätte mich verlaufen. Kurz nach der Teilung des Weges in die beiden Varianten Kuppenrhön und Lange Rhön sah ich keine Markierungen mehr. Allerdings war ich auf dem richtigen Weg, die Wandermarkierungen waren entfernt worden. Und zwar nur die vom Hochrhöner, andere waren noch vorhanden. Das ist ärgerlich und unnötig, nur für ein Souvenir den Nachfolgenden den Weg kaputt machen.

An mehreren Stellen fehlten Markierungen, im Bild war es noch human.

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