Tagesleistung: 36 km


Heute Nacht habe ich überraschend gut am Bahnhof Leitstade geschlafen. Normalerweise ist die erste Nacht im Zelt immer mindestens durchwachsen, heute war’s gut. Am Morgen während ich noch im Zelt war gab es etwas Regen, aber nur moderat.

Der Weg führt heute viel durch Wälder auf Waldwegen die sehr sandig waren. Das macht das vorankommen manchmal etwas schwierig. Ich bin zudem noch nicht richtig im Flow. Das laufen ist etwas zäh.

Mittags machte ich daher einen Umweg nach Zernien um mir eine warme Mahlzeit zu gönnen.

Mein Weg führte mich weiter über den Hohen Mechtin, wo ein toller Aussichtsturm steht. Dort waren auch Entfernungsangaben angegeben. Der Hohe Mechtin ist 110 Kilometer von Hannover, 83 Kilometer von Hamburg und 30 Kilometer von Bleckede entfernt.

Blick vom Hohen Mechtin

Der ganze Tag zog sich lange hin und ich machte immer wieder Pausen, einmal sogar mit einem zwanzig minütigen Nickerchen. Irgendwie kam ich nicht richtig voran. Dazu kam noch, dass die häufig sandigen Wege mir keinen Spaß machten.

Sandwege

Am Abend wollte ich nach 30 Kilometern Schluss machen, musste aber noch Wasser organisieren, daher dann auch 36 Kilometer. Ich hatte aber eine tolle Begegnung mit dem Menschen, den ich um Waser bat, er betreibt nebenbei einen Ferienhof und etwas Landwirtschaft. Wir hatten ein tolles Gespräch über Klimawandel, Atomkraft und das hier gar nicht das Wendland ist, das wird nur touristisch so vermarktet. Hier ist das Drawehn. Das hatte ich bisher noch nie gehört.

Außerdem redeten wir über Bodenqualität, ich bin nämlich ganz erstaunt, dass es hier so sandig ist. Er meinte, das hier die Böden recht schlecht sind, daher muss auch so viel bewässert werden, dass war mir auch schon aufgefallen.

Etwas später erreichte ich den Findlingspark, einen geologischen Erlebnisort mit vielen Steinen und Tafeln. Hier schlafe ich heute Nacht.

Mein Zelt am Findlingspark

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