Tagesleistung: 31km

Endpunkt KM 2444

Heute früh bin ich wieder spät losgekommen. Nach der letzten Nacht mit wenig Schlaf habe ich versucht etwas Schlaf nachzuholen und daher bin ich bis 8 Uhr liegen geblieben. Außerdem war es heute Nacht wieder Saukalt, laut Wetterbericht sollze es bis auf 4°C hinuntergehen. Solange ich im zelt im Schlafsack war, habe ich von der Kälte wenig mitbekommen, als ich dann aber aufgestanden bin war es eben kalt, da dort wo das Zelt stand Schatten war.

Gegen 9 Uhr bin ich am Lake Middleton losgekommen, der Weg führte erst 2 Kilometer an einer wenig befahrenen Straße entlang. Die Sonne war schon am Morgen heiß und entsprechend hoher Sonnenschutz war nötig. Der Weg führte weiter auf einer Schotterstraße am Lake Ohau entlang, ab und zu kam ein Fahrrad von vorne oder hinten, da hier der Alps to Ocean Radweg verläuft.

Lake Ohau

Ich bin bis zum Ende des Lake Ruataniwha auf dieser Schotterstraße geblieben, an manchen Stellen war der Schotter so grob dass ich aufpassen musste wo ich hintrete. Es gab faktisch keine Stellen, an denen irgendwie Schatten war, was ziemlich nervte. Der Weg war lang und langweilig. Meine Motivation schwand. Mein Wasser hatte ich auch rationiert, da ich nur 3l Trinkwasser transportieren konnte und die fehlende Dichtung bei meinem Filter dazu führt, dass das Filtern sehr aufwendig ist. Es kam außerdem zwischen den beiden Lakes keine Wasserquellen.

Als ich da so lief, ziemlich unmotiviert, sah ich einen Baum mit roten Bällen an den Ästen. Ich bin also zum Baum und es waren reife Äpfel, da hab ich mich gefreut. Aber ich habe zuerst einen Apfel probiert, da ich durch einen Birke-Kreuzallergie einige Apfelsorten nicht essen kann, vor allem Supermarktäpfel. Ich habe kein Juckreiz im Mund festgestellt, daher habe ich einige Äpfel gegessen.

Apfelbaum

Am Ende des Lake Ruataniwha habe ich noch ein Bad genommen. Im Anschluss führte der Weg noch 3 Kilometer bis Twizel, dort schlafe ich wieder in einem Bett und kann mir frisches Essen gönnen.

Lake Ruataniwha

Die Sicht heute war so gut, dass ich bis zum Mount Cook dem höchsten Berg in Neuseeland schauen konnte, auf den Bildern kommt das allerdings nicht rüber.

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